Umfrage "Racketlon 2020" - Viel Support aus der Racketlon Community

Wir freuen uns über das grosse Interesse an unserer Umfrage, an welcher rund 200 Personen teilgenommen haben. Das Wichtigste vorab: Racketlon macht enorm viel Spass und die grosse Mehrheit der Befragten würde gerne mehr Turniere bestreiten. Aber es ist nicht immer einfach, die nötige Zeit dafür zu finden.

Nach turbulenten Anfangsjahren mit stetig steigenden Spielerzahlen sah sich die Swiss Racketlon Federation zuletzt mit einer stagnierenden, leicht rückläufigen Nachfrage konfrontiert. Deshalb wollten wir von der Community wissen, ob etwas falsch läuft. Wo drückt der Schuh und besteht Handlungsbedarf? Was können wir besser machen? Auf diese Fragen wollten wir Antworten und haben diese auch erhalten inklusive vielen guten Ideen und Anregungen. Herzlichen Dank an alle! Die detaillierte statistische Auswertung der Umfrage findet ihr hier.

Die Zufriedenheit mit dem Sport, Turnierorganisation und Turnierform, Turniergebühren und Turnierpreisen ist generell sehr gross. Wichtig ist, dass der Zeitaufwand für Turniere nicht zu gross wird und der Anfahrtsweg nicht zu lange ist. Regionale Turniere sind vor allem für Gelegenheitsspieler ganz wichtig. Bei der Gestaltung des Turnierkalenders nehmen wir darauf Rücksicht. Zunehmend wichtig wird, dass Turniere mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar sind und die Spielzeiten sich nicht zu lange in die Nacht hineinziehen. Dies kommt auch dem Bedürfnis, gemeinsam etwas zu essen und noch ein wenig zu diskutieren, entgegen.

Ebenfalls wichtig sind attraktive Teilnehmerfelder. Das heisst, Gegner ähnlicher Stärke sorgen für spannende und attraktive Spiele. Vor drei Jahren hat die Swiss Racketlon Federation ein neues Ranking-System eingeführt, das als Basis für die Einteilung in die Turnierkategorien dient. Wir messen die Präzision des Rankings am Prozentsatz der Spiele, die vom besser klassierten Spieler gewonnen werden. Dieser Wert liegt dieses Jahr in den Kategorien A und B bei sehr hohen 73%.

Die Swiss Racketlon Federation ist offen für Veränderungen und will Racketlon als Sport weiterentwickeln und interessanter machen. Dabei gilt es, das Profil von Racketlon zu schärfen und es nicht zu verwässern. Die starre Reihenfolge von Tischtennis über Badminton und Squash zu Tennis bietet immer wieder Anlass zu Kritik. Sie bringt aber auch wesentliche Vorteile mit sich. Für den Spieler ist es zum Beispiel einfacher von einem leichteren auf ein schwereres Racket zu wechseln als umgekehrt. Zudem ermöglichst diese Reihenfolge die schlankeste, kompakteste Turnierorganisation mit den tiefsten Kosten und Teilnahmegebühren. Trotzdem begrüsst es die Swiss Racketlon Federation wenn auch alternative Turnierformen wie zum Beispiel ein Reverse Racketlon (umgekehrte Reihenfolge der Sportarten) getestet werden. Tiefgreifende Änderungen an der DNA von Racketlon werden so oder so erst nach einer längeren, erfolgreichen Testphase vorgenommen.

Wie angekündigt hat die Swiss Racketlon Federation unter den Umfrage-Teilnehmern, die einen Screenshot eingesandt haben, einen Preis verlost. Als Gewinner von zwei kostenlosen Turnierteilnahmen wurde Raffael von Arx gezogen.

Wir wissen eure Begeisterung für Racketlon zu schätzen und freuen uns darauf, euch an einem der nächsten Turniere zu treffen.

Beat Ladner
Swiss Racketlon



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Aktuelle Rankings (1. Dezember 2019)

Herren Einzel
1. Benjamin Gränicher
2. Patrick Casanova-Lorenz
3. Christian Schäfer
4. Nico Hobi
5. Raphael Paglia
6. Nicolas Lenggenhager
7. Michael Strässle
8. Oliver Bühler
9. André Bandi
10. Cédric Junillon

Damen Einzel
1. Nicole Eisler
2. Valeria Pelosini
3. Adeline Kilchenmann

Die gesamten Rankings findet ihr hier.

Veranstaltungskalender 2019

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